Bio Reishi Pilz 60g | Pulver

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Reishi Pilz

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inkl. 10% MwSt.

Beschreibung

🌿 Bio Reishi Pulver – Glänzender Lackporling (Ling Zhi) 60g

Synonyme: Reishi, Ling Zhi, Glänzender Lackporling, Ganoderma lucidum

Produktbeschreibung:
Reishi, auch bekannt als Ling Zhi oder „Pilz der Unsterblichkeit“, ist einer der bedeutendsten Vitalpilze der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der Glänzende Lackporling wächst bevorzugt auf totem Holz in sonnigen Lagen und ist in Asien, den USA sowie vereinzelt in Europa zu finden.

Da Reishi aufgrund seiner harten Konsistenz und seines bitteren Geschmacks nicht als Speisepilz geeignet ist, haben wir die Fruchtkörper schonend getrocknet und zu feinem Pulver verarbeitet. So kannst Du die wertvollen Inhaltsstoffe leicht in Deinen Alltag integrieren.


🔬 Inhaltsstoffe & Vorteile

  • 100 % Bio Reishi Pulver (Ganoderma lucidum)
  • Hoher Ballaststoffgehalt: ca. 6,4 g Ballaststoffe pro Portion
  • Reich an Polysacchariden, Triterpenen und sekundären Pflanzenstoffen

Traditionell & wissenschaftlich geschätzt:

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Förderung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Beitrag zur Vitalität und Energie

🌿 Verwendung & Dosierung

  • Empfohlene Dosierung: 2 TL (ca. 8 g) täglich in 250 ml warmem Wasser
  • Zubereitung: Pulver in heißem Wasser einrühren und trinken
  • Hinweis: Dosierung nicht überschreiten
  • Lagerung: Luftdicht verschlossen, trocken, kühl, lichtgeschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern

Zutaten: 100 % Bio Reishi Pulver (Glänzender Lackporling, Ganoderma lucidum)


⚖️ Rechtlicher Hinweis (Österreich)

  • Das Produkt wird als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.
  • Keine Heil- oder Arzneimittelversprechen – Angaben beruhen auf traditionellen und wissenschaftlichen Quellen.
  • Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

🧾 Fazit

Bio Reishi Pulver ist die ideale Wahl für alle, die traditionelle Vitalpilze in moderner Form genießen möchten. Schonend getrocknetes Pulver aus hochwertigen Fruchtkörpern liefert Ballaststoffe, Polysaccharide und Triterpene – perfekt für Tee, Smoothies oder als tägliche Ergänzung für mehr Vitalität und Wohlbefinden.


❓ FAQ – Häufige Fragen

Was ist Reishi Pulver?

Ein Bio-Vitalpilz aus den Fruchtkörpern des Glänzenden Lackporlings (Ganoderma lucidum), traditionell in der TCM genutzt.


Wie wird das Pulver eingenommen?

Täglich 2 Teelöffel (ca. 8 g) in 250 ml warmem Wasser einrühren und trinken.


Ist das Pulver Bio-zertifiziert?

Ja, unser Produkt besteht zu 100 % aus Bio Reishi Pulver.


Welche Vorteile bietet der Pilz?

Reishi kann das Immunsystem unterstützen, die Vitalität fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.


Wie sollte das Pulver gelagert werden?

Luftdicht, trocken, kühl, lichtgeschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern.

Art & Taxonomie

Der Reishi-Pilz gehört zur Familie der Lackporlingsverwandten (Ganodermataceae) innerhalb der Ordnung der Stielporlingsartigen (Polyporales). Die im Handel und in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als „Lingzhi" verwendete Art wird in der aktuellen mykologischen Forschung mit dem Artnamen *Ganoderma sichuanense* (J.D. Zhao & X.Q. Zhang, 1983) geführt; *Ganoderma lingzhi* (Cao et al., 2012) ist nach genetischen Untersuchungen von Du et al. (2023) ein späteres Synonym derselben Art. Der ältere und im europäischen Handel weiterhin gebräuchliche Name *Ganoderma lucidum* bezeichnet strenggenommen eine phylogenetisch eigene, europäische Art, die im asiatischen Kulturraum nicht als Heilpilz genutzt wird; im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich „Reishi" / „Ling Zhi" aber als Sammelbegriff für die rot-lackierte, lackartig glänzende Fruchtkörperform der Heilpilz-Linie gehalten. Der Gattungsname *Ganoderma* leitet sich aus dem Griechischen ab (γανος „Glanz" + δερμα „Haut", also „glänzende Haut"), das Artepitheton *sichuanense* verweist auf die chinesische Provinz Sichuan. Die deutsche Standardbezeichnung ist „Glänzender Lackporling", eine Lehnübersetzung des lateinischen *lucidum* („leuchtend, glänzend"). (Wikipedia EN, Wikipedia DE)

Weitere Namen

Im Chinesischen wird der Pilz 靈芝 / 灵芝 geschrieben (Pinyin *língzhī*, W.-G. *ling chih*), wörtlich „Geist-Pilz" oder „göttlicher Pilz". Im Japanischen heißt er *reishi* (霊芝), eine sino-japanische Entlehnung; eine verbreitete japanische Eigenbezeichnung ist *mannentake* (万年茸, „Zehntausend-Jahre-Pilz"). Im Koreanischen lautet die Bezeichnung *yeongji* (영지 靈芝), daneben *bullocho* (不老草, „Unsterblichkeitsgras"); in Vietnam *linh chi* und in Thailand *het lin chue* (เห็ดหลินจือ) — alle diese Namen sind direkte Entlehnungen oder Übersetzungen des chinesischen *língzhī*. Im Englischen sind daneben „glossy ganoderma" und „shiny polyporus" gebräuchlich. Der in der deutschsprachigen Reformkost- und Naturkostliteratur verbreitete Ausdruck „Vitalpilz" ist ein marketingnaher Oberbegriff ohne mykologische Bedeutung. (Wikipedia EN § Regional names)

Vorkommen und Lebensweise

*Ganoderma sichuanense* / Lingzhi ist in Ostasien beheimatet und wächst in der Natur am Stammfuß und auf Stubben von Laubhölzern, besonders von Ahornen. Der eng verwandte europäische *Ganoderma lucidum* (Glänzender Lackporling) besiedelt als Saprobiont oder Schwächeparasit vor allem Eichen und andere Laubhölzer in warmen Eichen- bzw. Eichenmischwäldern; in Deutschland ist er unregelmäßig zerstreut verbreitet. Beide Fruchtkörper sind mehrjährig bzw. einjährig hart und korkig, mit lackartig glänzender, rotbrauner Hutoberfläche und einer Porenschicht an der Unterseite (4–5 Poren pro mm bei *G. lucidum*). Wegen dieser harten Konsistenz ist Reishi / Lingzhi als Speisepilz ungeeignet, wird aber seit Jahrhunderten als Tee bzw. Heißwasser-Extrakt verwendet. (Wikipedia EN Lingzhi, Wikipedia EN Ganoderma lucidum, Wikipedia DE Glänzender Lackporling)

Inhaltsstoffe (chemisch)

Reishi / Lingzhi enthält als Hauptklassen sekundärer Inhaltsstoffe Triterpene (darunter die für die Gattung namensgebenden Ganoderinsäuren / Ganoderic acids, deren Grundgerüst dem von Steroidhormonen ähnelt) sowie Polysaccharide, unter denen Beta-Glucane den größten Anteil ausmachen. Daneben kommen in der Pilzmatrix Coumarin, Mannitol und Alkaloide vor; aus dem Fruchtkörper isolierte Sterole sind u. a. Ganoderol, Ganoderensäure, Ganoderiol, Ganodermanontriol, Lucidadiol und Ganodermadiol. Für *G. lucidum* im weiteren Sinne werden zusätzlich Flavonoide und Saponine gelistet. Die Konzentration der Triterpene variiert je nach *Ganoderma*-Art deutlich; sie ist eines der analytischen Merkmale, anhand derer die chinesischen „sechs Zhi" (chìzhī, zǐzhī, qīngzhī, báizhī, huángzhī, hēizhī) im Schrifttum der klassischen Materia medica unterschieden werden. (Wikipedia EN Lingzhi § Chemistry, Wikipedia EN Ganoderma lucidum § Phytochemicals)

Kulturhistorischer Kontext

Im chinesischen Schrifttum ist die erste belegte Zusammensetzung des Doppelzeichens 靈芝 für den Pilz in der Dichtung des Ban Gu im 1. Jahrhundert n. Chr. überliefert; in den „Aufzeichnungen des Großhistorikers" (*Shiji*) des Sima Qian (1. Jahrhundert v. Chr. / n. Chr.) werden die Einzelzeichen 靈 und 芝 bereits in den Gedichten Kaiser Wu von Han getrennt verwendet. Das *Shennong bencao jing* („Klassiker der Drogenkunde des Göttlichen Landmanns", ca. 200–250 n. Chr.) ordnet die *zhi*-Pilze sechs Farbtypen zu (青芝, 赤芝, 黄芝, 白芝, 黑芝, 紫芝); Kommentatoren identifizieren den roten *chìzhī* (赤芝, auch *dānzhī* 丹芝 „Zinnober-Pilz") mit dem heutigen Lingzhi. In der daoistischen Schrift *Baopuzi* des Ge Hong (ca. 4. Jahrhundert) gilt Lingzhi als Symbol der Unsterblichkeit; das *Huainanzi* beschreibt ihn als „Personifikation der Vornehmheit". In der chinesischen Kunst ist Lingzhi bis heute ein Glücks- und Langlebigkeitssymbol und findet sich als Ornament in der Verbotenen Stadt und im Sommerpalast in Peking; die Heilgöttin Guanyin wird gelegentlich mit einem Lingzhi-Fruchtkörper in der Hand dargestellt. Wörtlich übersetzt bedeutet *língzhī* „Geist-Pilz" bzw. „göttlicher Pilz"; im Englischen hat sich dafür die Übertragung „mushroom of immortality" / „herb of spiritual potency" eingebürgert. Traditionell wird der getrocknete, in Scheiben geschnittene oder pulverisierte Fruchtkörper in kochendes Wasser gegeben, zwei Stunden bedeckt leise geköchelt und der dunkle, bittere Sud als Tee getrunken. (Wikipedia EN Lingzhi § Cultural significance, § Folk medicine)

Kultivierung

Seit den frühen 1970er-Jahren wird Reishi / Lingzhi großteils kultiviert; Wildsammlungen spielen im Handel praktisch keine Rolle mehr. Als Substrat dienen Hartholz-Stämme (vor allem Eiche, Ahorn), Hartholz-Sägemehl oder Hartholz-Hackschnitzel — andere Holzarten sind wegen des langsameren Wachstums und geringerer Erträge unüblich. Nach Ausbildung des Fruchtkörpers wird geerntet, schonend getrocknet und zu Pulver, Tabletten oder Extrakt weiterverarbeitet. Andere Produktformen sind verarbeitetes Pilzmyzel oder Sporen-Pulver. Die kommerzielle Erzeugung konzentriert sich auf China, Japan und Korea; „Bio"-zertifizierte Ware stammt in der Regel aus kontrolliert ökologischem Anbau auf o. g. Substraten ohne synthetische Pflanzenschutz- oder Düngemittel. (Wikipedia EN Lingzhi § Other uses, § Distribution and habitat)

Rechtliche Lage in der EU und Österreich

Die Europäische Kommission führt im „Novel Food status Catalogue" (überarbeitete Fassung vom 16. November 2023) eine nicht abschließende Orientierungsliste, die ausdrücklich auch Pilzarten umfasst. (Europäische Kommission, Novel Food status Catalogue)

Für *Ganoderma lucidum* liegt derzeit keine EU-weite HMPC-Monografie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) vor; die HMPC-Liste pflanzlicher Monografien enthält keinen Eintrag zu Lingzhi. Eine Auslobung als traditionelles Arzneimittel oder als Heilmittel ist daher in der EU nicht durch eine HMPC-Monografie gestützt. (EMA HMPC monograph list, kein *Ganoderma lucidum*-Eintrag)

In der Europäischen Union ist *Ganoderma lucidum* (im weiteren Sinne, einschließlich *G. sichuanense* / Lingzhi) als getrockneter Fruchtkörper bzw. -Pulver seit langem als Lebensmittel bzw. Lebensmittelzutat (Tee, Nahrungsergänzungsmittel) im Verkehr; ein eigenständiges Genehmigungsverfahren nach der EU-Novel-Food-Verordnung (Verordnung (EU) 2015/2283) für die traditionell als Tee verwendete Form des getrockneten Fruchtkörpers ist nach derzeitigem Stand nicht erforderlich, weil in mehreren Mitgliedstaaten eine nennenswerte Verzehrstradition vor dem Stichtag 15. Mai 1997 dokumentiert ist. Die Europäische Kommission führt im „Novel Food status Catalogue" (überarbeitete Fassung vom 16. November 2023) eine nicht abschließende Orientierungsliste, die ausdrücklich auch Pilzarten umfasst. Für die Auslobung von Reishi-Produkten gelten die allgemeinen Regeln der EU-Health-Claims-Verordnung (Verordnung (EG) 1924/2006) sowie der EU-Lebensmittelinformations-Verordnung (Verordnung (EU) 1169/2011): krankheitsbezogene oder physiologische Wirkangaben sind ohne entsprechende EFSA-Zulassung unzulässig. In Österreich erfolgt der Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel gemäß der österreichischen Nahrungsergänzungsmittelverordnung. (Europäische Kommission Novel Food status Catalogue, EU-Verordnungen 2015/2283, (EG) 1924/2006 und (EU) 1169/2011)