Salvia Divinorum Pflanze

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Salvia Divinorum Pflanze

€19.00

inkl. 13% MwSt.

Beschreibung

Salvia divinorum

Syn.: Aztekensalbei, Wahrsagesalbei, Götter-Salbei

Steckling, 10-20 cm groß (ohne Wurzel)


  • biologisch angebaut
  • Üppiger Wurzelballen
  • Wasson-Hofmann Genetik

Es freut uns, dass wir nun auch Stecklinge dieser besonderen Pflanze anbieten können. Salvia divinorum, auch bekannt als „Wahrsage-Salbei“ oder „Azteken-Salbei“, ist eine Pflanze, die in Mexiko beheimatet ist und tief in der Kultur und unter den Einheimischen verwurzelt ist. Die Pflanzen kommen in Cocosfaser Würfeln mit den Maßen 4 x 4 cm. Sie können in jedes Substrat integriert werden.

Die Mutterpflanzen werden in hochwertiger Erde kultiviert und biologisch gedüngt.

Versand: Wie bei unseren Hanfpflanzen erfolgt der Versand der Pflanzen innerhalb Österreichs als EMS-Paket. Für die Pflanzen nutzen wir unsere eigenen Transportboxen. Dadurch stellen wir sicher, dass die Salvia-Pflanzen in einem optimalen Zustand bei euch eintreffen.

Die Lieferung außerhalb Österreichs nimmt 2-3 Werktage in Anspruch, und normalerweise kommen die Salvia-Pflanzen gut an. Die Transportbox fungiert als Gewächshaus, in dem die Luftfeuchtigkeit ideal ist. Bei ausländischen Bestellungen muss das aktuelle Wetter berücksichtigt werden. Bei großer Hitze oder Kälte versenden wir nicht! Ins Ausland verschicken wir immer montags.

ACHTUNG: Aufgrund des legalen Status dieser Pflanze können wir keine sichere Lieferung nach Deutschland und in verschiedene andere Länder garantieren. Vor der Bestellung bitte über die Situation im eigenen Land informieren.

Pflege:

Der Aztekensalbei gedeiht am besten in einer warmen und feuchten Umgebung. Er kann kurzfristig Temperaturen von 13-15 °C standhalten, doch große Hitze und Trockenheit sind für ihn schädlich.

Es ist vorteilhaft, wenn Du ihn nach den Eisheiligen (2. Maiwoche) ins Freie stellen kannst. Wenn Du die Salbeipflanze das ganze Jahr über in der Wohnung halten möchtest, ist das ebenfalls gut möglich.

Im Winter ist ihr das Badezimmer am liebsten, sofern es hell genug ist; dort herrscht Feuchtigkeit und es ist normalerweise etwas wärmer. Wir düngen unsere Mutterpflanzen einmal im Monat. Wenn Du keine künstliche Beleuchtung nutzt, reicht es, alle zwei Monate ein wenig zu düngen.

Es ist wichtig, die Pflanze an einen schattigen Ort zu stellen, da direkte Sonneneinstrahlung ihr schnell schaden kann.

Zusammen sind nicht zu erwarten; sollte die Salvia-Pflanze außerhalb ihrer natürlichen Heimat dennoch welche bilden, sind sie meist nicht keimfähig oder völlig steril. Ihr Fortpflanzungsweg sind vor allem Stecklinge; dabei steht sie in einer Symbiose mit dem Menschen.

Botanik und Herkunft

Salvia divinorum (Epling & Játiva, 1962) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), Unterfamilie Nepetoideae, und gehört zur artenreichen Gattung Salvia. Sie ist endemisch in der Sierra Mazateca im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca, wo sie in primären oder sekundären Nebelwäldern und tropischen immergrünen Wäldern in Höhenlagen von etwa 300 bis 1 830 Metern wächst. Am häufigsten findet man sie an Bachufern auf schwarzen Böden, wo kleine Bäume und Sträucher für die charakteristische Umgebung mit wenig Licht und hoher Luftfeuchtigkeit sorgen — Bedingungen, die ihre Pflegeansprüche als Zimmerpflanze erklären. (Wikipedia DE/EN)

Wirkstoff

Der psychoaktive Hauptbestandteil der Pflanze ist das Salvinorin A, ein trans-Neoclerodan-Diterpenoid, das chemisch ungewöhnlich ist, weil es — anders als die meisten bekannten Pflanzenalkaloide — keinen Stickstoff enthält. Salvinorin A ist ein selektiver κ-Opioid-Rezeptor-Agonist und gilt als eines der potentesten natürlich vorkommenden Halluzinogene. In getrockneten Blättern von Salvia divinorum wurde es in Konzentrationen von 0,89 bis 3,70 Milligramm pro Gramm nachgewiesen. Salvinorin A wurde 1982 von Alfredo Ortega und Kollegen isoliert; die Identifizierung als hochwirksamer κ-Opioid-Rezeptor-Agonist stammt aus dem Jahr 2002 (Bryan Roth und Kollegen). (Wikipedia DE/EN, Salvinorin A)

Traditionelle Verwendung

Salvia divinorum wird seit langem von den Mazateken, einer indigenen Gruppe aus der Sierra Mazateca, in schamanischen Ritualen verwendet. Die frisch geernteten Blätter dienen den Curanderos (mazatekischen Heilern) zur Induktion visionärer Zustände im Rahmen von Heil- und Wahrsagesitzungen. Die Pflanze gilt in der mazatekischen Tradition als Inkarnation der Jungfrau Maria; das Ritual beginnt mit einer Anrufung Marias, des Heiligen Petrus und der Heiligen Dreifaltigkeit. Der US-Ethnologe Jean Basset Johnson dokumentierte die Pflanze erstmals 1939; die wissenschaftliche Erstbeschreibung als Salvia divinorum erfolgte 1962 durch Carl Epling und Carlos D. Játiva auf Grundlage von Blütenmaterial, das R. Gordon Wasson und Albert Hofmann Anfang der 1960er-Jahre in der Sierra Mazateca sammelten. (Wikipedia DE/EN, Erowid)

Kultivierung und Klone

Die Vermehrung von Salvia divinorum erfolgt fast ausschließlich über Stecklinge, da die Pflanze in Kultur kaum keimfähige Samen ausbildet und alle bekannten wilden Populationen klonal sind. Die vierkantigen, hohlen Stängel bewurzeln an den Knoten leicht. In Europa waren lange Zeit nur zwei Mutterpflanzen verbreitet — der Wasson-Hofmann-Klon und der Blosser-Klon —, was die genetische Vielfalt der hier erhältlichen Pflanzen erklärt; weitere Kultivare (Cerro Quemado, Green Witch Queen, Julieta, La Fuerza, Luna, Owens, Paradox) sind selten und kaum im Handel. (Wikipedia DE)

Rechtliche Lage in Österreich und der EU

In Österreich sind Salvia divinorum und Salvinorin A nicht gesetzlich reglementiert. Der Oberste Gerichtshof hat entschieden, dass die Pflanze nicht unter das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG) fällt, weil das Gesetz auf chemische, nicht-natürliche Substanzen beschränkt ist. In Deutschland hingegen wurde Salvia divinorum (Pflanzen und Pflanzenteile) mit der 21. BtM-Änderungsverordnung zum 1. März 2008 in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes aufgenommen und ist dort ein nicht verkehrsfähiges Betäubungsmittel; deshalb können wir — wie im Produkttext erwähnt — keine Lieferung nach Deutschland garantieren. (Wikipedia DE/EN — Legal status)

Hinweis

Die obigen Angaben dienen ausschließlich der botanischen und kulturhistorischen Information. Sie enthalten keine Empfehlung zur Verwendung der Pflanze und keine Aussage zu Wirkungen. Bei rechtlichen Fragen zur Situation im eigenen Land sowie bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich an eine Rechtsberatung bzw. an eine Ärztin oder einen Arzt.