Sporenspritze Hawaii

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Sporenspritze (Psilocybe Cubensis)

€15.00

inkl. 13% MwSt.

Beschreibung

Schwerer Pilz mit eindrucksvollen rötlich-zimtfarbenen bis goldbraunen Kappen. Die Sporenspritzen enthalten 10 ml Sporensuspension, hergestellt aus 100% sterilen und lebensfähigen Pilzsporen. Jede Spritze enthält Millionen von Sporen. Substrat: Kompost, Getreide, pasteurisierter Mist und Stroh Temperatur während der Besiedlung: 28 - 30 ° C. Temperatur während des Erntens: 22 - 26 ° C.

Taxonomie und mykologischer Hintergrund

Die Sporenspritze Hawaii basiert auf der bekannten Varietät PES Hawaii (Pacific Exotics Strain), einer in der Mykologie etablierten Zuchtlinie der Pilzart *Psilocybe cubensis* (Earle) Singer (1949). Taxonomisch wird *Psilocybe cubensis* innerhalb der Ordnung der Champignonartigen (Agaricales) in die Familie der Hymenogastraceae (ehemals Strophariaceae) eingeordnet (Matheny et al., 2006, *Mycologia* 98(6): 982–995). Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1906 durch den Botaniker Franklin Sumner Earle unter dem Namen *Stropharia cubensis*, bevor der Mykologe Rolf Singer die Umkombination in die Gattung *Psilocybe* vornahm (Singer, 1949, *Sydowia* 3: 134). Die Bezeichnung „PES Hawaii" geht auf das Mykologie-Kollektiv „Pacific Exotics" zurück, welches diesen Stamm in den 1990er Jahren für die taxonomische und mikroskopische Forschung isolierte und stabilisierte (Stamets, 1996, *Psilocybin Mushrooms of the World*, S. 154–156).

Mikroskopische Merkmale und Sporenspezifikation

Für die mikroskopische Untersuchung bietet die Varietät Hawaii ausgeprägte morphologische Spezifika. Unter dem Lichtmikroskop zeigen die Sporen von *Psilocybe cubensis* eine charakteristische subellipsoide bis elliptische Geometrie mit einer glatten, dickwandigen Zellmembran und einem deutlichen apikalen Keimporus (Stamets, 1996, S. 154; Guzmán, 1983, *The Genus Psilocybe*, Beih. Nova Hedwigia 74). Die Abmessungen der einzelnen Sporen liegen bei mikrometrischer Messung im Bereich von 11,5–17,3 × 8–11,5 µm. Das Sporenpulver weist in der Aufsicht sowie im Präparat eine intensiv dunkel-purpurbraune bis schwarzviolette Pigmentierung auf. Die Gel-Suspension wird in einer sterilen 12-ml-Einwegspritze geliefert, die mit ca. 10 bis 12 ml keimfreiem Wasser und Millionen Schwebsporen befüllt ist. Durch den integrierten Luer-Lock-Verschluss und die beiliegende sterile Kanüle lässt sich die Suspension tropfenweise auf Objektträger dosieren, um mikroskopische Schnitt- und Deckglaspräparate zur Bestimmung der Sporenmorphologie herzustellen.

Rechtlicher Rahmen in Österreich

Die Abgabe und der Besitz von Pilzsporen und Sporenspritzen unterliegen in Österreich klaren gesetzlichen Bestimmungen. Gemäß dem österreichischen Suchtgiftgesetz (SMG, BGBl. I Nr. 112/1997 i.d.g.F. § 2) und der Suchtgiftverordnung (SV) enthalten Pilzsporen sowie wässrige Sporensuspensionen selbst kein Psilocybin oder Psilocin. Aus diesem Grund ist der Erwerb, der Besitz und die mikroskopische Analyse von Sporenspritzen zu wissenschaftlichen, taxonomischen und lehrbezogenen Zwecken in Österreich legal (RIS SMG § 2). Eine Verwendung der Sporen zur Anzucht, Kultivierung oder Fruchtkörpererzeugung ist jedoch nach § 27 SMG ausdrücklich untersagt und strafbar. Der Erwerb erfolgt daher ausschließlich zur mikroskopischen Beobachtung der Sporenstrukturen.

Hinweis

Die obigen Angaben dienen ausschließlich der mikroskopischen und mykologischen Information sowie der taxonomischen Bestimmung von Pilzsporen. Sporen enthalten kein Psilocybin oder Psilocin. Die Abgabe und der Verkauf erfolgen streng zu wissenschaftlichen und mikroskopischen Beobachtungszwecken. Eine Kultivierung zur Fruchtkörperbildung ist in Österreich gesetzlich untersagt.