Sporenspritze Koh Samui (Thai)

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Sporenspritze (Psilocybe Cubensis)

€15.00

inkl. 13% MwSt.

Beschreibung

Eine der selteneren Sorten, die von der thailändischen Insel Koh Samui stammt und von dem bekannten Ethnomykologen John Allen entdeckt wurde. Produziert kurze Früchte mit fleischigen Stielen, die den Züchter mit ausgezeichneten Ernten verblüffen werden. Die Sporenspritzen enthalten 10 ml Sporensuspension, hergestellt aus 100% sterilen und lebensfähigen Pilzsporen. Jede Spritze enthält Millionen von Sporen.

Mykologische Einordnung und Herkunft der Sorte Koh Samui (Thai)

Die Sporen in dieser Suspension gehören zur Spezies *Psilocybe cubensis* (Earle) Singer 1949 aus der Familie der **Hymenogastraceae** (Träuschlingsverwandte, reklassifiziert nach Matheny et al., 2006, *Mycologia* 98(6): 982–995). Die Variante Koh Samui (auch bekannt als Thai-Landrasse) stammt von der gleichnamigen thailändischen Insel im Golf von Thailand. Sie wurde 1991 von dem US-amerikanischen Ethnomykologen John W. Allen nahe dem Dorf Na Muang entdeckt und als Sporenabdruck isoliert (Allen, 1991; Stamets, 1996). In mykologischen Feldstudien zeichnen sich Wildfunde dieser tropischen Inselvarietät durch besonders dicke, fleischige Stiele und ein kompaktes Erscheinungsbild aus (Allen, 1991).

Spezifikationen der Sporenspritze

Geliefert wird eine 12 mL sterile wässrige Sporensuspension in einem transparenten Einweg-Spritzenkörper mit genormtem **Luer-Lock-Anschluss**. Das Luer-Lock-Gewinde garantiert einen luftdichten, auslaufsicheren Verschluss und ermöglicht das einfache Fixieren der mitgelieferten sterilen Kanüle. Das System gestattet im Labor die präzise, kontaminationsfreie Entnahme einzelner Tropfen zur Präparation von Mikroskopie-Objektträgern.

Mikroskopische Merkmale und Sporenmorphologie

Taxonomische Bestimmungsmerkmale

- **Sporengröße:** Ellipsoide bis sub-ellipsoide Form mit Abmessungen von 11,5–17,0 µm in der Länge und 8,0–11,5 µm in der Breite (Stamets, 1996; Guzmán, 1983). - **Sporenwand und Keimpore:** Ausgeprägte, dicke Zellwand (dickwandig) mit glatter Oberfläche und einer zentral liegenden apikalen Keimpore (apical germ pore) (Guzmán, 1983). - **Sporenpulverfarbe:** In dichtem Sporenabdruck zeigt sich eine dunkel purpurbraune bis violettschwarze Pigmentierung (Stamets, 1996).

Rechtliche Einordnung in Österreich

Gemäß dem österreichischen Suchtmittelgesetz (§ 2 SMG, BGBl. I Nr. 112/1997) und der Suchtgiftverordnung (SV, BGBl. II Nr. 374/1997) enthalten pilzliche Sporen von *Psilocybe cubensis* weder Psilocybin noch Psilocin. Der Kauf, Besitz und die mikroskopische Untersuchung dieser Sporenspritzen zu wissenschaftlichen und taxonomischen Zwecken sind in Österreich vollkommen legal.

Hinweis

Die obigen Angaben dienen ausschließlich der mikroskopischen und mykologischen Information sowie der taxonomischen Bestimmung. Sporen von *Psilocybe cubensis* enthalten selbst kein Psilocybin oder Psilocin und unterliegen in Österreich nicht dem Suchtmittelgesetz (§ 2 SMG / Suchtgiftverordnung SV). Der Verkauf und die Abgabe erfolgen ausschließlich zu Forschungs- und Mikroskopiezwecken. Eine Verwendung zur Kultivierung von fruchtenden Pilzkörpern zum Zwecke des Suchtgiftmissbrauchs ist gesetzlich untersagt.