Feminisiert Samen
Beschreibung
Feminisierte Hanfsamen sind das Ergebnis eines gezielten züchterischen Verfahrens, das darauf abzielt, aus einem Samenkorn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine weibliche Pflanze hervorzubringen. In der Natur produziert Cannabis sativa L. als zweihäusige (diözische) Pflanze zu etwa gleichen Teilen männliche und weibliche Nachkommen — ein Verhältnis, das für den Anbau unpraktisch ist, da nur die weiblichen Pflanzen die begehrten Blütenstände ausbilden und männliche Pflanzen zudem die weiblichen bestäuben würden, was zum vorzeitigen Abschluss der Blütephase und zur Samenbildung führt. Die Entdeckung, dass weibliche Cannabispflanzen unter Stressbedingungen oder durch chemische Behandlung männliche Blüten ausbilden können, war der Durchbruch für die Feminisierungstechnik. Der zugrundeliegende Mechanismus: Cannabis besitzt ein XY-ähnliches Geschlechtschromosomensystem. Weibliche Pflanzen sind homogametisch (XX), männliche heterogametisch (XY). Wenn eine rein weibliche (XX) Pflanze durch Behandlung mit kolloidalem Silber oder Silberthiosulfat zur Produktion von Pollen angeregt wird, trägt dieser Pollen ausschließlich X-Chromosomen. Befruchtet dieser Pollen eine andere weibliche Pflanze, können die Nachkommen nur die Kombination XX erhalten — sie sind zu nahezu 100 Prozent weiblich. Die Methode wurde in den 1990er Jahren in den Niederlanden entwickelt, maßgeblich von Züchtern wie Dutch Passion, und später durch die Entdeckung der Silberthiosulfat-Methode verfeinert. Feminisierte Samen bringen für den Anbauer einen erheblichen praktischen Vorteil: Jedes gekeimte Samenkorn wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer ertragsfähigen weiblichen Pflanze. Es entfällt die Notwendigkeit, männliche Pflanzen zu identifizieren und zu entfernen, was Platz, Substrat, Nährstoffe und vor allem Zeit spart. In unserem Geschäft in der Meinhartsdorfer Gasse 10, Wien 1150, führen wir feminisierte Samen von etablierten internationalen Breedern. Das Sortiment deckt ein breites genetisches Spektrum ab: Indica-dominante Sorten wie Northern Lights oder Afghan Kush zeichnen sich durch kompakten Wuchs, breite Fiederblätter und kürzere Blütezeiten aus — Eigenschaften, die sie besonders für beengte Indoor-Umgebungen geeignet machen. Sativa-dominante Sorten wie Amnesia Haze oder Super Silver Haze wachsen höher, entwickeln schmalere Blätter und benötigen längere Blütezeiten, liefern dafür aber oft ausgeprägtere Aromaprofile. Hybride Sorten kombinieren Eigenschaften beider Linien und sind das Ergebnis jahrzehntelanger selektiver Zuchtprogramme. Die Samen werden in den Original-Züchterverpackungen gelagert, die vor Licht, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen schützen. Der Versand feminisierter Samen erfolgt innerhalb der DACH-Region. Eine persönliche Sortenberatung erhalten Sie in Wien 1150.











