Mushroom Growkit Easy Thai

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Easy Grow Kit (Psilocybe Cubensis)

€45.00

inkl. 20% MwSt.

Beschreibung

Dieses Growkit basiert auf einer einfachen und bewährten Kultivierungsmethode. Bereiten Sie eine Kultivierungsbox vor, die in drei einfachen Schritten mehrere Ernten liefert. Erfordert nach dem Einrichten eine minimale Pflege. Alles was Sie tun müssen, ist die Pilze zu ernten und die Schachtel für den nächsten Zyklus zu gießen. Eine der selteneren Sorten, die von der thailändischen Insel Koh Samui stammt und von dem bekannten Ethnomykologen John Allen entdeckt wurde. Produziert kurze Früchte mit fleischigen Stielen, die den Anbauer mit ausgezeichneten Ernten verblüffen werden



Art und Herkunft

Das Thai-Growkit enthält das Myzel von Psilocybe cubensis, einer Pilzart aus der Ordnung der Champignonartigen (Agaricales). Die Art wurde 1906 vom US-Mykologen Franklin Sumner Earle auf Kuba erstmals als Stropharia cubensis beschrieben und 1948 vom deutsch-argentinischen Mykologen Rolf Singer in die heute gültige Gattung Psilocybe überstellt [1][2]. Neuere phylogenetische Untersuchungen ordnen die Art der Familie der Hymenogastraceae zu; ältere Bestimmungsschlüssel führen sie noch unter den Träuschlingsverwandten (Strophariaceae) [1][3][4]. Psilocybe cubensis ist eine pantropisch verbreitete Art, die auf dem Dung von Rindern, Wasserbüffeln und Elefanten sowie auf gut gedüngten Böden wächst und als Kulturfolger der Viehzucht den Menschen seit Jahrtausenden begleitet [1][2]. In Asien erscheint die Art bevorzugt auf dem Dung des domestizierten Wasserbüffels (Bubalus bubalis); die thailändische Volksbezeichnung lautet „Hed keequai" (เห็ดขี้ควาย) – „Pilz, der nach dem Büffelmist erscheint" [1]. Die hier angebotene Thai-Selektion geht auf Aufsammlungen zurück, die der Ethnomykologe John W. Allen und Mark D. Merlin von der University of Hawaii 1989 und 1990 auf den Inseln Ko Samui und Ko Pha-ngan im Golf von Siam dokumentierten [6]. Die beiden Forscher beschrieben in derselben Region auch Funde des nahe verwandten Psilocybe subcubensis und mehrerer Copelandia-Arten auf Wasserbüffeldung [6].

Kultivierung als Beobachtung

Wie alle psilocybinhaltigen Pilze ist auch Psilocybe cubensis ein Saprobiont, der organische Substanz zersetzt. Die Art bevorzugt tropische und subtropische Bedingungen, eine hohe relative Luftfeuchte und Frischluftzufuhr; in dichten, feuchten Kultursubstraten werden im Freiland wie im Labor mehrere aufeinanderfolgende Erntewellen (sogenannte Flushes) gebildet, sobald das Myzel das Substrat vollständig durchwachsen hat [1]. Die deutschen Pilzdatenbanken verweisen für die Art auf einen Psilocybingehalt von rund 0,5 bis 0,9 Prozent der Trockenmasse [2]; die deutschen Bezeichnungen variieren („Kubanischer Kahlkopf", „Zauberpilz") [1][2].

Wachstumsstadien

Der Lebenszyklus folgt dem typischen Muster der Basidiomyceten: Aus den dunkelviolettbraunen Sporen keimt ein fädiges Myzel, das im Substrat ein feines, weißliches Geflecht bildet. Bei ausreichender Feuchtigkeit und passender Temperatur verdichtet sich das Myzel zu kleinen Knoten, den Primordien, aus denen schließlich der gestielte Fruchtkörper mit Hut und Lamellen hervorgeht [1][5].

Rechtliche Lage in Österreich

In Österreich fallen psilocybin-, psilocin- und psilotinhaltige Pilze unter das Suchtmittelgesetz (SMG, BGBl. I Nr. 112/1997, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2024). § 27 SMG stellt das Anbieten, Überlassen oder Verschaffen solcher Pilze an andere sowie das Anbauen zum Zweck des Suchtgiftmittelgebrauchs unter Strafe; der Eigenkonsum als solcher ist im SMG nicht strafbar, Erwerb, Besitz und Weitergabe jedoch sehr wohl [5]. Die internationale Grundlage bildet das UN-Übereinkommen über psychotrope Stoffe von 1971, dem Österreich beigetreten ist und das Psilocybin in Anhang I führt [5]. Dieses Produkt wird ausschließlich als Mykologie-Lernset zur Beobachtung des Myzelwachstums angeboten; eine Verwendung zum Suchtmittelgebrauch ist vom Gesetzgeber ausdrücklich nicht vorgesehen.

Hinweis

Dieser Abschnitt dient ausschließlich der botanischen und mykologischen Information. Bei gesundheitlichen oder rechtlichen Fragen wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Rechtsberatung.