Blauer Lotus - geschnitten | 25g | 50g | 100g |
Nymphaea caerulea Synonyme: Blaue Wasserlilie, Blaue Nillilie, Blaue Seerose, Ägyptischer Blauer Lotus
dehydrierte Blüten
Ursprung: Indonesien, Thailand
Ökologischer Anbau biologisch und ohne Pestizide gänzlich natürlich und ohne Zusatzstoffe
Das wunderschöne Blütenmaterial der Blauen Lilie vom Nil stammt von thailändischen Farmern, die den blauen Lotus speziell für uns ohne Pestizide anbauen.
Asiatische und afrikanische Kulturen haben den blauen Lotus seit der Antike für rituelle Zwecke verwendet und verwenden ihn weiterhin. Insbesondere aus dem alten Ägypten stammen Aufzeichnungen und Überlieferungen über die Verwendung des Blauen Lotus als Räucherwerk und als Weinzugabe.
Die Wirkung zeigt sich und wird beschrieben auf eine Weise, die viele Facetten hat. Es werden aphrodisierende, euphorisierende, klärende, entspannende, traumfördernde und visionäre Wirkungen beschrieben.
Der Duft, der tief und leicht süßlich ist und fast an Honig erinnert, enthält fruchtige Nuancen und eine eindeutig mystische Komponente! Lädt im wahrsten Sinne des Wortes zum Träumen ein.
Die Blüten der Pflanze werden verwendet. In Bezug auf die Dosierung ist es, wie so oft bei unbekannten Genussmitteln, ratsam, mit einer kleinen Menge zu starten, um zu beobachten, wie stark sich die Wirkung entfaltet.
Tee: Für eine Tasse sollten zwei bis vier Teelöffel verwendet werden. Zehn Minuten ziehen lassen. In Form von Tee zubereitet, ist der Blaue Lotus gut verträglich und hat eine entspannende Wirkung. Zudem wirkt er leicht aphrodisierend und hat einen Hauch von hypnotischer Wirkung. Daher ist diese Zubereitungsart ideal für einen entspannten Abend oder als Unterstützung, um einen Blick in die eigene Innenwelt zu werfen. Auch meditative Übungen können gefördert werden.
Rauchen: Einen Joint mit den Blüten befüllen und gegebenenfalls etwas Tabak hinzufügen. Die Wirkung ähnelt der des Tees. Natürlich kann auch gevaped werden – da ist man ganz frei!
Rotwein: Für Liebhaber des Zaubertranks ist die Variante zu empfehlen, bei der sechs Gramm über Nacht im Inhalt einer Flasche Rotwein eingelegt werden. Das Gefäß soll bitte so lange geschlossen bleiben, wie die Blüten darin ziehen.
Je länger der Blaue Lotus im Wein ungestört bleibt, desto intensiver entfaltet sich seine Wirkung. Der angesetzte Trunk schmeckt lieblich und süß und wirkt intensiver als Tee oder Rauch. Insbesondere die aphrodisierende Wirkung solle hervorgehoben werden! Des Weiteren sind CEVs (Closed-Eye-Visuals) zu beobachten, das heißt Muster und Bilder, die bei geschlossenen Augen physisch aus der Tiefe hervortreten.
Dekokt: In einem Topf soll das vorhandene Pflanzenmaterial mit kaltem oder lauwarmem Wasser bedeckt werden, was etwa zwei Fingerbreit über den Blüten liegt. Weil die Blüten schwimmen, ist es ratsam, im Voraus festzulegen, wie viel Wasser aufgegossen werden soll. Die Mischung lasse man für eine halbe Stunde wirken. Danach wird das Gemisch zum Sieden gebracht. Nach dem ersten Erhitzen reduziere man die Temperatur, stülpe den Deckel darauf und lasse das Gebräu nochmals 30 Minuten sieden. Danach wird die Flüssigkeit abgeleitet und in einem anderen Behälter gelagert.
Das verwendete Pflanzenmaterial wird nun erneut mit Wasser übergossen, und der Vorgang soll wiederholt werden. Die zwei Substanzen werden kombiniert; jetzt ist die Mischung trinkfertig.
Achtung: In der Anfangsphase werden gelegentlich Übelkeit und Muskelzuckungen beobachtet, die jedoch bald von Wahrnehmungsveränderungen ersetzt werden. Der Zustand mit Halluzinationen sollte ungefähr zwei Stunden andauern.
Mazerat: Bei dieser Zubereitungsart werden die Blüten mit kaltem bis lauwarmem Wasser übergossen. Es ist erlaubt, das Gemisch über Nacht ruhen zu lassen. Am folgenden Tag kann man den abgegossenen Auszug genießen. Die Wirkung ist ähnlich stark wie beim Rotweinauszug, jedoch weniger aphrodisierend.
Traditioneller Gebrauch: Verdampfen (150-190 °C), Tee (2-4 TL)
